Das Licht vertreibt die Finsternis

Frauenkreis und Erstkommunionkinder gestalteten Lichtmessfeier in Saldenburg – Kerzenweihe

Ein Bericht von Georg Thurnreiter

 

Die Lichtmessfeier in der Filialkirche „Zur Hl. Familie“ wird traditionell vom Frauenkreis und den Erstkommunionkindern gestaltet, die dabei auch ihre Erstkommunionkerzen segnen lassen.

Bei einer „Lichtmeditation“ machten die Kommunionkinder sich Gedanken über das „Licht der Welt“. Es macht hell, vertreibt die Finsternis, spendet Wärme und Leben, zeigt uns den Weg zu Gott, stellten sie u.a. fest. Jesus möchte die Menschen hell und froh machen und schenkt uns Geborgenheit und Liebe. Das Licht spende aber auch Trost, Hoffnung und Glauben. „Jesus ist das Licht der Welt, wir wollen an ihn glauben“, bekräftigten die Kinder abschließend.

Nach der Segnung der Kerzen erinnerten Roswitha Groll, Roswitha Klessinger und Heidi Ebner an das Dunkel im Leben, wobei sie jeweils eine Kerze löschten: „Wenn ich andere Menschen traurig mache, wenn ich ungeduldig bin und nicht warten kann, wenn ich nicht an das Gute glaube“ und sie beteten zu Gott „mache unser Leben hell und führe uns zum ewigen Leben“. Dazu sangen die Gottesdienstbesucher „Mache dich auf, und werde Licht“. In den Fürbitten baten die Lektorinnen um das „Licht der Welt“, das Simeon und Hanna in Jesus erkannten. „Wir beten für alle, die das Licht Jesu brauchen: für die Kinder und ihre Eltern, die Kommunionkinder, für die Kranken und Sterbenden und nicht zuletzt für alle Menschen, die unter Krieg und Streit leben müssen, sie mögen aufeinander zugehen und sich versöhnen“.

Zur Kommunion hatte die kleine Emily Thaler – ein Erstkommunionkind – ihren großen, wenn auch „unsichtbaren“ Solo-Auftritt: Von der Empore herab sang sie mit Unterstützung von Mama Sonja „Kommt wir feiern, kommt herein, Jesus ist bereit“, wobei sie sich selbst mit der Geige begleitete.

Zum Zeichen wie das Dunkel in unser Leben kommt, löschten die Lektorinnen nacheinander die Kerzen.
Menü