Kinderhaus Thurmansbang feiert Adventsgottesdienst

Bericht von Georg Thurnreiter

 

„Jeder mache sich nun bereit“

Kinderhauses St. Elisabeth bereitete sich mit Gottesdienst auf den Advent vor – volles Gotteshaus

Thurmansbang. Die Pfarrkirche „St. Markus“ war am Vorabend zum Ersten Advent fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Kindergeplapper erfüllte das Gotteshaus – ganz nach dem Motto „Lasst die Kindlein zu mir kommen“. Der Grund: Das Kinderhaus St. Elisabeth bereitet sich mit einem musikalisch und spielerisch gestalteten Kinder-Gottesdienst auf den Advent vor. Und dazu waren nicht nur Eltern und Geschwister, Omas und Opas gekommen, sondern auch viele Pfarrangehörige wollten an dieser Einstimmung auf den Advent teilhaben.

Feierlich zogen Pfarrer Manfred Wurm, der Hl. Nikolaus und das Christkind mit den Kindern und Ministranten unter „Orgelgebraus“ (Maria Kapsner) in das Gotteshaus ein. „Wir sagen euch an, den lieben Advent“ stimmte „das Volk“ an bevor der Manfred Wurm die erste Kerze am Adventskranz entzündete und ihn „und alle eure Kränze und Gestecke in den Familien“ segnete. „Sei Du in unserer Mitte gegenwärtig, dass es in unseren Herzen hell werde“, bat der Priester. „Macht Euch bereit“ sangen dazu die Kinder unter der Begleitung der „Kiga-Band“, Renate, Daniela (Gitarre), Nicole Huber (Keyboard), Jeanette (Flöte) und der kleine Hannes (Glockenspiel).

Dann erzählte Elisabeth Baumann die Geschichte von Ralf-Rüdiger, dem Rentier, das sich auf den Weg machte, um Weihnachten zu suchen. Während dazu auf der Leinwand die Geschichte in Bildern erzählt wurde, spielten Luca und Miriam und weitere „Rentierkinder“ das Geschehen nach. Bei all dem geschäftigen Treiben konnte Ralf-Rüdiger aber weder Friede und Freude noch Liebe entdecken. Erst zuhause in der Familie war er glücklich: „Jetzt habe ich Weihnachten gefunden“. „Jeder macht sich nun bereit, jetzt beginnt die Weihnachtszeit“ sangen und spielten Kinder und die Kiga-Band. Pfarrer Manfred Wurm erinnerte an das Matthäus-Evangelium über die Ankunft Jesu, wo es heißt „Der Menschensohn wird am Himmel erscheinen mit großer Macht und Herrlichkeit“.

Mit dem Lied „Für den Frieden auf der Welt zünde eine Kerze an“ leitete die Kiga-Band die Fürbitten ein, die von zwei Kindern, einer Erzieherin und einer Mutter vorgetragen wurden, die um das Licht der Wärme und Geborgenheit, der Hoffnung für die Heimatlosen, der Weisheit für die Mächtigen, die richtigen Entscheidungen zum Wohle der Menschen zu treffen, und für alle Menschen um die Kraft für ihre Aufgaben baten und dazu jeweils ein Licht auf den Altar stellten. Nach der Gaben-bereitung und der Kommunion „tanzten“ die Lichterkinder mit ihren Herzlaternen um den Altar und zogen durch das Gotteshaus, um am Altar den Schlusssegen zu empfangen.

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